
Die Gärtnerei
Unsere Gärtnerei befindet sich im beschaulichen Jänickendorf nördlich von Fürstenwalde. Hier haben wir langfristig die Möglichkeit, 2,5 Hektar Ackerland zu bewirtschaften. Noch befindet sich unsere Gärtnerei im Aufbau.
Wir haben im Sommer 2025 einen Folientunnel errichtet und erstes Gemüse angebaut. Im Frühjahr 2026 möchten wir mit dem Anbau für die Solidarische Landwirtschaft starten und ab Juni 2026 Gemüse nach Berlin und Brandenburg liefern. Parallel bauen wir die Infrastruktur unserer Gärtnerei weiter aus.
Als Solidarische Landwirtschaft möchten wir eure Erntekiste das ganze Jahr über mit leckerem Gemüse füllen und entsprechend viele Gemüsekulturen anbauen. In unserem Folientunnel soll im kühlen Halbjahr Blattgemüse wachsen und im Sommer Gurken und Tomaten. Draußen auf dem Acker sind Mohrrüben, Rote Beete, Kohlsorten, Zucchinis und Mais und vieles mehr geplant.
Unsere Anbauprinzipien

Vielfalt auf dem Acker
Wir möchten eine Vielfaltsgärtnerei aufbauen und eine breite Auswahl an Gemüsekulturen und -sorten anbauen. Außerdem wollen wir Landschaftselemente fördern, wie z.B. Hecken, Steinhaufen und Blühstreifen. Sodass für alle Menschen sowie – nicht zu vergessen – Bienen andere Insekten und Tiere etwas dabei ist.

Bedeckter Boden
Wir möchten Erosion dadurch verhindern, dass der Boden nicht brach liegt, sondern durch die Aussaat von Gründüngungen als Zwischenfrucht und Winterbegrünung bedeckt ist.

Samenfeste Sorten
Unser Anspruch ist es, ausschließlich biologisches Saatgut zu verwenden und möglichst viel samenfestes Saatgut. So versuchen wir unabhängig von großen Saatgut-Konzernen zu sein.

Weite Fruchtfolgen
Wir möchten die Pflanzen gleicher Familien und Nährstoffbedürfnisse nur alle paar Jahre wieder an der selben Stelle anbauen, in dem wir eine Fruchtfolge etablieren – also eine geplante, zeitliche Abfolge verschiedener Pflanzen auf einem Beet. Das fördert die Bodengesundheit, verringert den Druck von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen, die häufig auf ähnliche Pflanzen spezialisiert sind.

Kein Einsatz von chemisch-synthetischen Düngemitteln
Ökologische Landwirtschaft bedeutet für uns, dass wir keine chemisch-synthetischen Düngemittel und Pflanzenschutzmittel verwenden. Außerdem verzichten wir auf gentechnisch verändertes Saatgut.

Nährstoffkreisläufe und Förderung der Bodenfruchtbarkeit
Der zentrale Pflanzennährstoff ist Stickstoff, der im Ökolandbau – anders als in der konventionellen Landwirtschaft – nicht einfach über chemisch-synthetische Düngemitteln von außen eingebracht werden kann. In dem wir Leguminosen (eine für den Ökolandbau sehr wichtige Pflanzenfamilie) zur Stickstoff-Fixierung in die Fruchtfolge integrieren und organische Düngemittel verwenden, wollen wir die Nährstoffkreisläufe fördern und versuchen eine langfristige Erschöpfung des Bodens zu verhindern.
